Vereinsheim 2013

Aktivitäten im April 2020

Vereinsheim 2013
Halali in Zeppenfeld
Die erste Schicht übernahm eine Frau

Seit dem 1. April geht man in Zeppenfeld neue Wege, um der heimischen Wildschweinplage Herr zu werden. Mitten im Ort und im Verkehrskreisel wurde ein Ansitz aufgestellt, der Tag und Nacht rund um die Uhr besetzt ist. Hauptbeobachtungsrichtung ist der Rassberg, von wo vermehrt zahlreiche Wildschweine bis runter zum Friedhof für Verwüstungen gesorgt haben. Bald dürfte es öfters durch Hellerthal schallen: “Ein Horrido, ein Horrido, ein Waidmannsheil”.
Die erste Schicht übernahm eine Heimatfreundin!

Vor einigen Wochen haben die in Zeppenfeld wohnhaften "Nüngrier Jonge" um Michel Schmidt beim Feierabendbier die Idee geboren, in Zusammenhang mit der hiesigen Wildschweinplage einen April-Scherz in der nun gezeigten Form auf die Beine stellen zu wollen. Mit dieser Idee sind sie auf den Heimatverein zugekommen, da dieser bekanntlich seit vielen Jahren den Verkehrskreisel pflegt und dort zuletzt wieder mit der "Weihnachtsdeko" für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Deren Begeisterung stieß mein HVZ auf nahrhaften Boden und die Idee gewann schnell an Dynamik. Am Vorabend zum 1. April stellten die “Nüngrier Jonge” mit schwerem Gerät den in Eigenregie gebauten Ansitz in den Kreisel, der anschließend vom Heimatverein mit einer Försterin klischeegerecht besetzt wurde.
Aus der ungeahnt überwältigenden und fast ausschließlich positiven Reaktion der Bevölkerung heraus, nämlich dass es trotz Corona doch noch was zu Lachen gibt, wurde der Vorschlag gemacht, aus dem üblicherweise nur kurzweiligen Aprilscherz eine österliche Dekoration machen zu wollen, bis dass an dieser Stelle der Maibaum seinen gewohnten Stammplatz einnehmen soll.


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Nachdem es keine Nachtfröste mehr gegeben hatte und der Wetterdienst sonnige Zeiten in Aussicht stellte, wurde der Dorfbrunnen aus der Winterpause geholt. Die Vogeltränke wurde gründlich gereinigt und auch die Filteranlage und die Pumpen. Der 1. Vorsitzende stieg wie in den Jahren zuvor in den unterflurigen Vorratstank, um den Schmodder zu entfernen.

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Die neuen Schilder zur Notfallkennzeichnung sind eingetroffen. Am ersten Samstag des Monats waren fünf Heimatfreundinnen und Heimatfreunde alleine oder zu zweit (Tochter und Vater) unterwegs und tauschten drei viertel der Beschilderung aus.
Damit einher wurde auch das Bänkeverzeichnis der eigenen Homepage aktualisiert, anhand derer man die jeweilige Örtlichkeit von damals und heute vergleichen kann.

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Dem Wunsch aus der Bevölkerung folgend wurde zu Ostern hin die Försterin im Hochsitz in den Urlaub geschickt. An ihrer Stelle nahm ein Osterhase nebst Gefolge seine Arbeit auf und wünscht den Vorbeieilenden “Frohe Ostern” und bleibt gesund!....


Rastanlage in der Breitenbach
Rastanlage am Backes

Alleine oder zu Zweit waren Heimatfreunde unterwegs, um den Verkehrskreisel und die Rastanlagen am Backes und in der Breitenbach zu pflegen. In Zeiten von Corona und sonnigen Wetter ist ein reger Besuch zu erwarten und die Anlagen sollten sich in einem guten Zustand zeigen.


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Nachdem in der Nacht vom 18. auf 19. April dem Hasen das Fell über die Ohren gezogen und die Halterungen im Ansitz zerstört wurden, wurde die Osterdeko entfernt. Das Fell/Kostüm fand sich später im Nachbarort in einem Treppengeländer hängend.
“Eine Kommentierung dieses “Scherzes” erfolgt an dieser Stelle nicht”.

Zwei Heimatfreund waren spontan unterwegs, um einige Ruhebänke auszubessern. Der Witterungseinfluß setzt diesen stets zu, so dass ab und an einige Latten ausgetauscht werden müssen.

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Mit den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen waren mehrere Heimatfreunde allein oder zu zweit unterwegs, um sich der gewohnten Landschaftspflege anzunehmen. Vierzehn Mülleimer wurden geleert, Hundekottütenspender nachgefüllt, und zahlreiche Ruhebänke frei geschnitten.
In dieser ungewöhnlichen Zeit sind viel mehr Menschen in den Wäldern unterwegs und nutzen die die Ruhebänke und Rastanlagen zu verweilen. Mit dem gewohnten Aufwand sind die Heimatfreunde bemüht, selbige in einen halbwegs ordentlichen Zustand zu halten.


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In diesem Jahr konnte Corona bedingt nur ein “Maibäumchen” im Verkehrskreisel aufgestellt werden. Höhe und Schwere der Birke entsprachen der Kraft und Geschicklichkeit, die zwei Männer aufzubringen vermochten. Ohne der sonst üblichen Mitwirkung von zahlreichen Angehörigen der Feuerwehr und des Heimatvereins wurde der Baum bereits am Abend des 29. April aufgestellt. Selbst auf das obligatorische Feierabendbier wurde verzichtet. Dennoch hofft der Heimatverein, mit diesem Beitrag in dieser schweren Zeit auf den Wonnemonat Mai hinweisen zu können.

 


Was sonst noch getan wurde:

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Diese Seite wurde zuletzt
am 01.07.2020  aktualisiert.