Vereinsheim 2013

Aktuelles aus den letzten Wochen

Vereinsheim 2013
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Das Brückelchen in der Rastanlage in der Breitenbach oberhalb der Eierecke steht nun seit über dreißig Jahren. Die tragenden Balken waren inzwischen morsch geworden und bedurften der Erneuerung. Sie wurden mit Balken aus Lärchenholz ersetzt. Die vorhandenen Bodenbretter befanden sich noch in einen sehr guten Zustand, so dass sie wieder verwendet wurden. Aus vorhandenen Balken wurde vor Orte der Kreativität freien Lauf gelassen und ein Geländer gezimmert, um ein Absturz aus 40 cm Höhe zu verhindern. Eine abschließende Belastungsprobe mit allen Akteuren bestätigte eine solide Machart.
Gerade mal vier Wochen hat der neue kupferne Abfluss seinen Dienst getan, um erneut raus gerissen zu werden. Als Ersatz dient nun Kunststoff, nicht schön anzusehen, aber kostengünstig.

Neuaufbau des Brückelchen
Belastungsprobe
icht schön, aber zweckmäßig und kostengünstig

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Zwischendurch gab es noch einen kleinen Einsatz am Denkmal. Zum x-ten Mal wurde der Mülleimer repariert. Bei einer Ruhebank wurden Latten ausgetauscht, da sie faul geworden waren. Die zahlreich vorhandenen Schnitzereien geben “noch” keinen Anlass zum Austausch der Banklatten. Darüber hinaus wurde die Denkmalsordnung wieder aufgestellt, war sie doch zuvor Opfer von Sturm Friedericke geworden.



Der Zeppenfelder Kreisel ist sicher nicht der ruhigste Arbeitsplatz im Gemeindegebiet. Doch er ist sicher einer der schönsten Verkehrsknotenpunkte vor Ort.
Eine kurze Pause muss sein, schließlich haben die Freizeitgärtner Werner Sander und Günter Thielecke die 80 schon hinter sich gelassen.

Erneut waren unsere Landschaftspfleger Günther und Werner im Kreisel tätig. Die Hecke und einige Stauten bedurften des Rückschnitts. Dabei suchte sie Frau Morgenschweis von der Gemeindeverwaltung, dort zuständig für Presse- / Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, auf, um sich über die geleistete ehrenamtliche Arbeit zu informieren. Ihre Recherchen brachte sie in folgenden Artikel zur Veröffentlichung:

Mit Herzblut, Verstand und grünem Daumen
Günter Thielecke pflegt Neunkirchens bekannteste Blumenpracht im Zeppenfelder Kreisel.
Indisches Blumenrohr und Lavendel, Rittersporn und Sonnenhut, Buchs und Rizinus – ein Meer aus Blumen und Grünpflanzen gedeiht in Zeppenfeld. Doch die bunte Pracht befindet sich nicht in einem privaten Garten: Sie wächst im Kreisel und bildet dort einen prominenten Farbtupfer, der am Tag von hunderten Passanten umrundet wird.

Verantwortlich für das üppige und farbenfrohe, aber eben keineswegs wildwuchernde Wachsen inmitten des fließenden Verkehrs ist der Heimatverein Zeppenfeld in Gestalt von Günter Thielecke. Der 83-Jährige hat einst als Landschaftsgärtner beim Kreis Siegen-Wittgenstein gearbeitet und sich dem Kreisel vor etwa acht Jahren mit viel Herzblut und Sachverstand angenommen. „Die 130 Quadratmeter große Fläche war vorher vom gemeindlichen Bauhof bepflanzt und gepflegt worden“, erzählt Thielecke. Um Kosten zu sparen, hatte man seitens der Verwaltungsspitze den Heimatverein Zeppenfeld ins Boot geholt. „Zunächst wurden die benötigten Pflanzen vom örtlichen Blumengroßhändler gespendet“, weiß Rüdiger Eisel, der Vorsitzende des Heimatsvereins. Doch Thielecke, der Mann vom Fach, stellte schnell seinen grünen Daumen unter Beweis: Viele der Pflanzen hat er selbst angezogen. Die nicht winterharten Stauden überwintern inzwischen beim ihm Daheim. Vom Frühjahr an erfreuen sie dann wieder jene, die beim Umrunden des schmucken Blumenbeets ein Auge für die stattlichen Gewächse haben. Wer einen eigenen Garten hat, weiß, wie arbeitsaufwändig die Grünpflege sein kann: Regelmäßig ist Günter Thielecke vor Ort, um die Hecke zu stutzen, den Lavendel zurückzuschneiden, den Bereich rund um den Kreise zu fegen und vertrocknete Blüten zu entfernen. Werner Sander unterstützt ihn bei diesen Tätigkeiten. „Der Strauch- und Heckenschnitt verbleibt vor Ort“, erklärt Thielecke, „wir nutzen ihn als Mulch“. Die Nährstoffe tun den Pflanzen gut, der passionierte Gärtner verrät aber auch, dass eine regelmäßige Düngung der Pflanzen unabdingbar ist. Ebenso wie das Gießen. Und das ist in diesem Sommer zu einer Herkulesaufgabe geworden: „Während der extremen Hitzephase musste der Kreise jeden zweiten Tag gewässert werden“, erzählt Rüdiger Eisel. Und dies erfordert einen Hydranten sowie 30 Meter Schlauch – nicht zu vergessen der Zeitaufwand. Etwa 45 Minuten müssen für den „künstlichen Regen“ jedes Mal eingeplant werden. Doch die Mühe ist es wert, da sind sich alle Beteiligten und viele der Passanten einig.
Wie lange der Heimatverein sich noch um das blühende Rund kümmern kann, steht derzeit allerdings in den Sternen. Günter Thielecke ist ein überaus rüstiger Rentner, der sich neben dem Kreisel auch um die Grünanlagen auf dem Dorfplatz und am Ehrenmal kümmert. Doch wie in vielen Vereinen fehlt auch beim HV in Zeppenfeld eine jüngere Generation, um irgendwann einmal nachzurücken. „Möglicherweise müssen wir die Pflege des Kreisels in absehbarer Zeit wieder an die Gemeinde abgeben“, so Eisel. Wenn sich jedoch noch jemand findet, der Lust an der Vereinsarbeit hat, mit einem grünen Daumen ausgestattet ist und den am stärksten frequentierten Blumengarten der Großgemeinde zum Leuchten bringen möchte, der kann sich gern beim Heimatvereinschef melden.

Blumenkästen am Ortseingang, täglich gewässert werden.
Denkmal wird von Günter und weiteren Heimatfreunden gepflegt
Kreiselbepflanzung wird bewässert
Dorfplatz wird von Günter und weiteren Heimatfreunden gepflegt
Blumenkästen werden von Anwohner bewässert

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Am 07.08.2018 hatte das Seniorenteam zum Grillfest ins Dorfgemeinschaftshaus in Zeppenfeld eingeladen. 25 Senioren hatten sich trotz großer Hitze auf den Weg gemacht. Zu leckerem Gegrillten und kühlen Getränken (Es gab gemischte Salate, Pommes und Würstchen). Zur Unterhaltung gab es noch “Wat heißt dat dah?”. Es wurden Wörter in Hochdeutsch vorgelesen, die die Senioren dann in Platt übersetzten; was zur Heiterkeit und vielen Lachern beitrug. Nach dem Kaffee trinken um 16.00 Uhr verabschiedet man sich.
Die nächste Veranstaltung für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger führt am  02.10.2018 nach Altenhundem-Lennestadt.


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Im vergangenen Jahr hatte Sturm Friedericke zugeschlagen und die Infotafel zur Grube Tannenwald zerstört. Selbige wurde unmittelbar am Stollen wieder aufgebaut und an der alten Stelle wurde ein Hinweisschild aufgestellt. Darüber hinaus wurde ein Wegweiser wieder aufgestellt, der bei  Holzrückarbeiten umgedrückt und vergessen worden war.


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Da fehlt doch was? Richtig

Irgendwelche unliebsamen Gäste entwendeten das Kupferrohr im Brunnen der Rastanlage in der Breitenbach und verstopfen zudem den Abfluss und den Überlauf.

Warum und weshalb wird wohl ein Rätsel bleiben.

Jedenfalls mühten sich Rüdiger, Joachim und Lars ab, um den Brunnen wieder in Funktion zu bringen.

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“Familientreffen” im Heimatverein.
Einmal im Jahr lädt der 1. Vorsitzende alle Aktiven und deren Angehörige zu einem Dankeschönfest ein. Einige Stunden lässt an es sich gut gehen und erinnert sich an die zahlreichen Aktivitäten des Heimatverein. Die Veranstaltung dient zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zugleich zur Motivation, künftig anfallende Arbeiten tatkräftig angehen zu wollen.


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Vor einigen Jahren wurde die Fußgängerbrücke in der Enge erneuert. Der 1. Vorsitzende des Heimatvereins sicherte ein Stück des über hundert Jahre alten Geländers. Nach der Aufarbeitung wurde es zur Erinnerung vor dem Heimatverein zu Schutz der Blumenbeete aufgestellt.

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Sommerfest CVJM

Im Rahmen ihrer Jubiläen feierten der CVJM Wiederstein Zeppenfeld und die Christliche Gemeinschaft ein gemeinsames Sommerfest bei Wiedersteiner Fußballplatz. Über die Mittagszeit wurden die Gäste mit Pommes, Würstchen und Gyros verpflegt, die gemeinschaftlich vom Wiedersteiner und Zeppenfelder Heimatverein frisch zubereitet wurden. Darüber hinaus wurden sämtliche Festzeltgarnituren und ein Zelt zur Verfügung gestellt. Es war eine schöne Veranstaltung, und das gemeinsame Mitwirken trug zur Förderung der Gemeinschaft bei.

Verpflegungsstation der Wiedersteiner und Zeppenfelder Heimatfreunde
Die Heimatfreunde in Aktion

Empfang beim Heimatverein
Grube Tannenwald
Denkmal

Anschließend ging es weiter zum Denkmal, welches unter Federführung des Heimatvereins vor drei Jahren umfangreich saniert worden war. An dieser Stelle berichtet der 1. Vorsitzende über Einzelheiten der Projektverwirklichung, u.a. über die Finanzierung, die zum Großteil aus der Dorfbevölkerung bewerkstelligt wurde.
Zum Abschluß fand man sich in den Räumen des Heimatvereins ein, wo eine bewährte Mannschaft punktgenau Steaks, Würstchen, Pommes und Würstchen zur Stärkung reichte. Die Zusammenkunft wurde genutzt, um sich über das jeweilige Vereinsleben auszutauschen.
Fazit: Eine gelungenen Veranstaltung, die ihre Fortsetzung finden wird.

Einmal im Jahr treffen sich Abordnungen aller sechs Heimatvereine der Gemeinde Neunkirchen zu einem Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr durfte der Heimatverein Zeppenfeld Gastgeber sein. Knapp 40 Interessierte, darunter unser Bürgermeister Bernhard Baumann, wurden zunächst durch den 1. Vorsitzenden Rüdiger Eisel am Vereinsheim begrüßt. Anschließend fuhr man mit zahlreichen Treckergespannen über die Eierecke rund um die ehemalige Wassergewinnungsanlage Hohe Struth bis zur Rastanlage in der Breitenbach. Bei frischen Quellwasser wurden den Teilnehmern nähere Einzelheiten zur Projektentwicklung Rundwanderweg und Wassergewinnungsanlage vermittelt. Anschließend ging es entlang dem Langen Holz nach Wiederstein, wo die Talseite gewechselt wurde. Am Bauerngehöft vorbei ging die Fahrt auf halber Hanghöhe entlang mit zahlreichen Aussichtsmöglichkeiten bis oberhalb des Fledermausstollens. Hier mussten die Fahrzeuge verlassen werden und es ging  zu Fuß runter zur Grube Tannenwald. Der 1. Vorsitzende informierte vor Ort über die Umsetzung der gewünschten Stollenöffnung und abschließender Mundlochverschließung mittels eines Fledermaus und Amphibien tauglichen Gitters.

Abschluß mit Speis und Trank und Gesprächen

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Diese Seite wurde zuletzt
am 20. August aktualisiert.