Vereinsheim 2013 b

Aktuelles aus den letzten Wochen

Vereinsheim 2013 b
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Senioren besuchen Alpenrod

Zeppenfeld – Wieder einmal konnte das Seniorenteam des Heimatvereins Zeppenfeld e.V. mit einem gut besetzten Reisebus auf Tour gehen. Am 06. Juni machten sich die unternehmungslustigen Senioren des Heimatvereins auf ihre monatliche Halbtagesfahrt, die diesmal nach Alpenrod/Ww. führte. Bei diesem Ausflug konnten auch einige Gäste aus Struthütten und Neunkirchen willkommen geheißen werden. Bestes Frühsommerwetter war Begleiter während der Fahrt über Daaden, Hachenburg entlang der Nister bis hin nach Alpenrod. Dort angekommen wurden die Senioren bereits erwartet, und den hungrigen Reiseteilnehmern wurde eine Kuchenauswahl vom Feinsten angeboten, dazu eine große Auswahl herzhafter Schnittchen. Nach der Stärkung luden die angenehmen äußeren Bedingungen zu einem Erkundungsspaziergang rund um den Ort ein. Die drei Ortsteile umfassende Gemeinde Alpenrod (mit Hirtscheid und Dehlingen) zählt etwa 1660 Einwohner und wurde bereits 1320 n.Chr. urkundlich erwähnt. Gegen 18.00 Uhr musste dann die Heimfahrt angetreten werden und nach etwa einer Stunde Fahrt traf eine bestens gelaunte Truppe wieder im Zeppenfelder Heimathafen ein. Als nächste Veranstaltung für die Senioren steht das Grillfest auf dem Programm, welches am 01.08.2017 stattfinden wird. Das Seniorenteam bittet aus organisatorischen Gründen unbedingt um rechtzeitige An- bzw. Abmeldung bei Dietlinde Reichenau (02735/5442)

 


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Die Arbeiten an der Umwandlung der ehemaligen Grube Tannenwald zu einem Fledermausstollen schreiten voran. Der Aufsteller für eine große Informationstafel wurde einbetoniert.


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In die Landschaftspflege wurde sehr viel Zeit investiert. Heimatfreund Günther kümmerte sich um die Blumenbeet auf dem Dorfplatz und vor dem Heimatverein. Tom und Rüdiger schnitten zahlreiche Ruhebänke und Kunstwerke rund um die Eierecke frei, während Dieter die Rastanlage in der Breitenbach und am Jubiläumskreuz sowie am Wegekreuz frei geschnitten hatte. Ein weiterer Pflegeeinsatz galt der Rastanlage am Backes, wo Burghart, Manfred, Leon, Wolfgang, Matteo und Rüdiger im Einsatz waren. Darüber hinaus wurde rund um das Denkmal gearbeitet. Morsche Äste wurde abgeschnitten, die Anlage gefegt und die Böschung mit großem Aufwand von Rüdiger, Steffen, Jens, Manfred, Carsten, Lars, Leon und Tom gemäht.

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Einmal im Jahr trifft sich eine Abordnung aus allen Heimatvereinen der Gemeinde Neunkirchen zu einem Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr boten die Wiedersteiner Heimatfreundinnen und Heimatfreund ihre Gastfreundschaft an. Auch der Bürgermeister Bernhard Baumann gesellte sich dazu. Nach der Begrüßung ließ man sich zum Schulwald fahren und vor Ort fachkundig einweisen. Anschließend bot sich die Gelegenheit, das Wiedersteiner Heimatmuseum zu besichtigen. Bei einem abschließendem Imbiss stand dann der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. In zahlreichen Gesprächen wurde über die jeweiligen Aktionen und Vorhaben sowie über Sorgen und Nöte gesprochen. Der Bürgermeister sicherte seine vollste Unterstützung zu und teilte mit, dass man in den ersten Vorbereitungen zum 2019 stattfindenden 50jährigen Bestehen der Großgemeinde befinde.
Nach gut vier Stunden trat man die Heimreise ins jeweilige Dorf an und bestätigte den Wiedersteiner HeimatfreundenInnen eine hervorragende Gastfreundschaft.
2018 werden sich die Heimatfreunde in Zeppenfeld treffen.


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Eröffnung Fledermausstollen der Grube Tannenwald

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Vor einigen Jahren wurde anlässlich einer heimatkundlichen Wanderung zur Zeppenfelder Waldwirtschaft von den Vorsitzenden der Waldgenossenschaft Süd und des Heimatvereins die Idee geboren, irgendwann doch mal einen der sechs ehemaligen Zeppenfelder Gruben zu öffnen und damit ein Zeitzeugnis der dörflichen Geschichte der Bevölkerung sichtbar zu machen. Erst nach langjähriger Suche fand der Heimatverein in Hans Wiese einen Projektleiter, von mir Häuptling genannt. Hans brachte nicht nur seine langjähriges und in vielfältiger Weise gelebtes ehrenamtliches Engagement ein, sondern zugleich auch eine tatkräftige Truppe vom "Rassberg ruft" mit.

Doch damit nicht genug, er engagierte Marcel Immel und Joel Heinrichs vom Heimatverein Salchendorf, die aufgrund ihres eigenen Engagements bereits acht Stollen geöffnet haben und darüber hinaus das Salchendorfer Besucherbergwerk und die Schmiede betreuen. Sie wussten auf die notwendigen behördlichen Schritte hinzuweisen. Nachdem die Waldgenossenschaft, das Bergbauamt und die untere Landschaftsbehörde zugestimmt hatten, stand der Wiederöffnung des Stollens nichts mehr im Wege. Die Salchendorfer Heimatfreunde, unser Projektleiter Hans sowie Dieter, den besondere Kindheitserinnerungen mit dem Stollen verbinden, und Amin, ein Neubürger und anerkannter syrischer Flüchtling, waren die Ersten, die nach Jahrzehnte langer Dunkelheit wieder Licht in den Stollen brachten. Dabei drehte Joel mit der Helmkamera einen Videofilm und Marcel fertigte zahlreiche informative Fotos. Nach weiteren Erkundungsgängen und Aufarbeitung der wenigen vorhandenen geschichtlichen Notizen kann man sich heute per Schautafel und per Video über die Grube Tannenwald bildlich näher informieren. Entsprechend seiner Lage auf halber Höhe zwischen dem Rassberg und dem Hellertal sind es zwei Mannschaften gewesen, die gemeinsam das Projekt umsetzten. Nämlich - wie schon beschrieben - eine Truppe oben vom und hinterm Rassberg und eine weitere aus dem Tal. Der Stollenmund wurde frei gelegt, zwei Bäume mussten weichen, der Eingangsbereich wurde modelliert und das Wasserbecken, aus dem in der ersten Hälfte des letzten Jahrhundert der Brunnen am Denkmal gespeist wurde, wurde wieder sichtbar gemacht. Ein Absperrgitter wurde entworfen, gefertigt, angepasst, verzinkt und abschließend eingebaut. Mit einer Sitzbank wurde die Anlage abgerundet, die weitgehend den Zustand zeigen soll, wie es hier wohl im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert ausgesehen hat.

Die ehemalige Grube Tannenwald hat ihre Anfänge im Mittelalter. In dieser Zeit wurde das Erz in den heute noch oberhalb sichtbaren Löchern, den sogenannten Pingen, abgebaut. Irgendwann hat man dann begonnen, den hiesigen Stollen zu graben. Genauere Aufzeichnungen liegen nicht vor. In der einschlägigen Literatur ist lediglich 1831 und 1848 jeweils ein Antrag auf Mutung zu finden. Mutung ist ein Antrag bei der zuständigen Bergbaubehörde auf Erlaubnis zum Abbau von Erzen. Hier war es Blei, Kupfer, Eisenerz und Zink. Die abgebauten Mengen sind ebenso wenig bekannt wie das Ende des Abbaus. Im zweiten Weltkrieg wurde der Stollen von der Bevölkerung zum Luftschutz genutzt und von zahlreichen Heranwachsenden zur Mutprobe. Wohl deshalb fand sich in einem Gang, in Dieters Wohnzimmer, eine lederne Schultasche. Irgendwann wurde der Eingang zugeschüttet, um Jahrzehnte später, nämlich 2017, wieder geöffnet zu werden.

Zukünftig soll der Stollen Fledermäusen und Amphibien eine Herberge geben und ein sichtbares Zeitzeugnis der einst sechs in Zeppenfeld betrieben Gruben sein.

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Der Umweltberater der Gemeinde Neunkirchen, Matthias Jung, hatte u.a. auch den Heimatverein gebeten, bei der Beseitigung von Springkraut entlang der Heller teilzunehmen. Acht HeimatfreundInnen rissen gut drei Stunden lang rund um die Ortsmitte in Zeppenfeld entlang der Heller das Unkraut raus. Es kamen drei volle Treckeranhänger zusammen, die in einem von der Gemeinde bereitgestellten Container entsorgt wurden. Zum Abschluß wurde den Akteuren im Heimatstübchen ein Imbiss zur Stärkung gereicht. Die Aktion war jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn es wächst noch viel viel viel Springkraut entlang der Heller.

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Zum wiederholten Mal waren sechs Akteure im Einsatz, um entlang der Heller Springkraut zu entfernen. Über drei Stunden wurden gerissen, was das Ufer hergab. Zwei volle Anhänger kamen zusammen, die in einem Container, den die Gemeindeverwaltung als Initiator dieser Aktion zur Verfügung gestellt hatte, entsorgt wurden. Nach dieser schweißtreibenden Aktion gab es noch eine Stärkung. Bleibt zu hoffen, dass die insgesamt 42 Arbeitsstunden einen nachhaltige Wirkung in Zeppenfeld bewirkt haben.

 

Unsere Hausseite wurde zuletzt aktualisiert am:

22. Juli

Aktuelles und Aktivitäten im Juli

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