Vereinsheim 2013

Aktuelles aus der jüngsten Vergangenheit

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Auch in diesem Jahr wurde wieder der Weihnachtsbaum im Verkehrskreisel und der Weihnachtsstern auf dem Denkmal aufgestellt. Der Pandemie und den aktuellen Schutzverordnungen entsprechend ließ sich dies nicht im üblichen Rahmen verwirklichen.

Auf die Mitwirkung von sonst bis zu zwanzig Interessierten musste leider verzichtet werden, ebenso auf Grillwürstchen und warme Kaltgetränke. Die Arbeiten wurden in einzelne Gewerke aufgeteilt und jeweils mit absoluter Mindestbesetzung abgearbeitet. Maschinenführer, Schwindelfreie und Familienangehörige waren vorrangig tätig. In diesem Jahr zeigt sich die Weihnachtsbaumbeleuchtung  dank innovativem Handeln des Hauses Bläcker von besonderer Akkuratesse.
Insgesamt konnte zwar festgestellt werden, dass sich mit wenigen Akteuren zielgerichteter arbeiten lässt, jedoch fehlt die Gemeinschaft, auf die wir im kommenden Jahr hoffen.


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Anläßlich des kommenden Volkstrauertages wurde die Anlage rund ums Denkmal gepflegt.Das Laub wurde von Heimatfreund Werner zusammen gerecht und der Platz von allerlei Müll beseitigt. Heimatfreund Günther schnitt derweil einige Hecken/Büsche/Sträucher in Form. Zu guter Letzt wurde die Bank vorm Denkmal wieder aufgerichtet, die einige unliebsame Zeitgenossen der Böschung hinunter geworfen hatten.

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Nu is se hin, die Bank 3447 am Kaltenseiffen. Beim Abtransport von Kalamitätsholz, welches nach China exportiert wird, stand die Bank ein wenig im Weg. Zwei Heimatfreunde bargen die Reste und führten sie der Entsorgung bzw. teilweise der Wiederverwendung zu.

Ob an dieser oder benachbarter Stelle wieder eine neue Bank aufgestellt wird, wird noch zu ermitteln sein. Nur wenige hundert Meter davor und dahinter sind auf diesem sehr rege genutzten Wanderweg weitere Bänke aufgestellt. Sollte die abgerisse Bank tatsächlich vermisst werden, werden die Heimatfreunde wieder eine neue  aufstellen.

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Neue Banklatten sind eingetroffen und wurden mehrfach gestrichen. Sie werden über Winter eingelagert und im kommenden Jahr verwendet werden.


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Kurz und “schmerzlos” reparierten zwei Heimatfreunde zwei Ruhebänke. Das Waldsofa oberhalb der der Grube Tannenwald / dem Denkmal hatte sich gesetzt, sodass sich die Ruhesuchenden nach hinten kippten. Die Fundamente wurden gehoben und zusätzlich unterfüttert. Jetzt kann man wieder entspannt Platz nehmen und ebenso nach vorne wieder aufstehen.
Bei fällen eines Baumes vor der Grube Tannenwald war die dortige Ruhebank beschädigt worden. Eine Banklatte wurde ausgestauscht, so dass man wieder bequem die Aussicht genießen kann.


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Anfang Oktober wurden gleich zwei neue/alte Ruhebänke hergerichtet. Eine davon wird die kurz vor der CVJM-Hütte stehende und bei Forstarbeiten beschädigte Bank ersetzen.
Eine weitere Bank, mit Latten aus Bangkirai, wird als Reserve zunächst vor dem Heimatstübchen aufgestellt.


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Dem Heimatverein wurden zahlreiche “Stöckchen” angeboten, die anlässlich eines Dachausbaus angefallen waren und eine neue Verwendung suchten.
Einer spontanen Idee folgend wurden daraus Wegweiser gefertigt, die im kommenden Jahr im Rahmen der geplanten Kulinarischen Wanderung den Weg weisen könnten.


Foto von Nicole Morgenschweis Gemeindeverwaltung

Übergabe von zwei Sofas auf dem Spielplatz in der Kalten Wiese an die Gemeindeverwaltung Neunkirchen!

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Der Heimatverein löste sein Versprechen ein, den ihm zugedachten und mit 5.000,- € dotierten Neunkirchener Heimatpreis ins Dorf zurück geben zu wollen.
Zu Abschluß zahlreicher Investitionen wurden auf Wunsch einiger Eltern und mit Rücksprache der Gemeindeverwaltung ZWEI Sofas auf dem Spielplatz  “In der Kalten Wiese” aufgestellt. Zeitgleich wurden drei Wippfiguren aufgearbeitet.
Bereits Anfang September wurde auf Wunsch von Wanderern und nach Rücksprache mit der Haubergsgenossenschaft auf der “Schönen Aussicht”  ein Waldsofa aufgestellt.
Ende August wurde der Brunnen in der Rastanlage in der Breitenbach neu aufgemauert und abgedichtet.

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Das restliche Preisgeld und einiges mehr wurde in die Reparatur des vereinseigenen Treckers gesteckt. Seine zahlreichen Einsätze für unsere Dorfgemeinschaft machen ihn zu einem unverzichtbaren Arbeitsgerät des Heimatvereins.


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Eine abgestorbene Lärche drohte auf die Schautafel vor dem Fledermausstollen zu fallen. Nach Rücksprache mit der Haubergsgenossenschaft wurde der Baum von zwei fachkundigen Heimatfreunden zielsicher umgelegt und in handliche Stücke zerlegt.


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Eine Daueraufgabe des Heimatvereins zeigt ihre Schönheit, nämlich die Pflege des Verkehrskreisels. Regelmäßiges Unkraut entfernen und noch öfters gießen lassen die Blumen leuchten. Auch die Blumenbeete an den Ortseingangsschildern, der Brücke über die Heller und auf dem Dorfplatz und vor dem Heimatverein wurden unregelmäßig aber ausreichend versorgt.


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Standort Schöne Aussicht

Drei Heimatfreunde mühten sich ab und stellten die erste von drei neuen Waldsofas auf. Mit Genehmigung der zuständigen Haubergsgenossenschaft wurde ein Standort gewählt, der aufgrund des Windwurfes der vergangenen Jahre einen phantastischen Blick übers Hellerthal Richtung Burbach-Wahlbach erlaubt. Der Heimatverein Zeppenfeld gibt damit einen ersten Teil des Heimatpreises an die Bevölkerung zurück.


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Heimatfreund und Stollenbetreuer Hans hat gemeinsam mit Dieter den Platz vor der Grube Tannenwald “aufgeräumt”. Zahlreiche Büsche wurden entfernt und das ehemalige Wassersammelbecken vor dem Stollen nachmodelliert.


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Der angekündigte Arbeitseinsatz am Brunnen konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ein Vorstandsmitglied stellte einige Beetplatten zur Verfügung, die vom Heimatfreund Wolfgang fachgerecht aufbetoniert wurden. Sieht aus wie neu, wird sich aber bald durch vermosung dem Ambiente anpassen.

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Der August startet mit Landschaftspflege. Die Blumen im Verkehrskreisel und in den Kästen an den Ortseingagstafeln und der Hellerbrücke in der Enge wurden mit Wasser versorgt.
Oberbankwart Andree selbst nach sich einer reparaturbedürftigen Ruhebank am Rastplatz Backes an, in dem er marode Latten austauschte und nach anschliff mit einen frischen Schutzanstrich versah.

Rastplatz am Backes

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Ein größerer Arbeitseinsatz stand am Denkmal an. Der Hang wurde gemäht und somit für den folgenden Heckenschnitt vorbereitet. Darüber hinaus wurden weitere Ruhebänke auf der Zeppenfelder Süd- und Nordseite frei geschnitten.
Der Rastplatz am Backe wurde ebenfalls frei geschnitten und eine Ruhebank mit defekten Latten zur Reparatur in die Werkstatt gebracht.
An der Infotafel in der Rastanlage in der Breitenbach wurde ein Flyerspender angebracht, wo Interessenten Infomaterial über die ehemalige Wassergewinnungsanlage Hohe Struth angeboten wird.


Heimatpreis 2

Dem Heimatverein Zeppenfeld e.V. wurde von der Gemeinde Neunkirchen für das langjährige Engagement, der Bevölkerung ein besonderes Identifikationsmerkmal zu ihrer Heimat zu bieten, der Heimatpreis 2.0 verliehen.

Das in nachfolgender Bewerbung aufgeführte Engagement rund um den Verkehrskreisel überzeugte die Jury.

Eines der vielen Projekte, mit dem sich der Heimatverein Zeppenfeld e.V. zur Attraktivität des Ortes und zum Heimatgefühl seiner Bewohner, der Bewohner des Freien Grundes und der Durchreisenden engagiert, ist nach wie vor die Pflege und Betreuung des Verkehrskreisels.
Seit Übernahme der Pflege des Verkehrskreisels im Jahr 2011 wird den Bürgerinnen und Bürger ein der Jahreszeit entsprechenden wechselndes und doch stets gepflegtes Erscheinungsbild präsentiert (Anlage Foto Verkehrskreisel). Überwiegend mehrjährige und somit pflegearme Stauten sorgen für einen kontinuierlichen Farbwechsel, einzelne hochstämmige und großblättrige Pflanzen dienen als Hingucker in der warmen Jahreszeit.
Zum Mai eines jeden Jahres wird der Verkehrskreisel zum Standort eines Maibaums (Anlage Foto „Maibäumchen“ 2020) und damit zum sichtbaren Zeichen eines jahrhundert alten, hier mehr oder weniger gelebten Brauchtums.
Bei besonders vielen Bürgerinnen und Bürger sorgt jedoch die Gestaltung des Verkehrskreisels in der Adventszeit für ein nachhaltiges und zugleich erlebbares sowie vorzeigbares Heimatgefühl. Denn der Heimatverein stellt einen prächtigen Weihnachtsbaum (Anlage Foto Weihnachtsbaum) auf, der mit seinem eigenwilligen leuchtenden Erscheinungsbild von einem ebensolchen Adventskranz umrahmt wird.

Hierzu flankierend bzw. schon seit 2000 wird der weithin sichtbare Weihnachtsstern (Anlage Foto Weihnachtsstern) auf dem Denkmal aufgestellt. (Letzteres wurde 2015/2016 unter Leitung des Heimatvereins aufwändig instand gesetzt).Von beiden Ortseingängen mit seinen geschmückten Ortstafeln (Anlage Foto Ortseingangstafel) ausgehend wird an exponierten Stellen nicht nur ein Aushängeschild des Ortes Zeppenfeld, sondern auch zum positiven Erscheinungsbild der Großgemeinde Neunkirchen beigetragen.
Die geäußerte Resonanz aus der Bevölkerung bestätigt die eigene Identifikation mit dem Engagement des Heimatvereins und dass die vorgenannten Einzelmaßnahmen zum positiven Lebensgefühl der Bevölkerung und zum Vorbild über die Dorf-/Gemeindegrenzen hinaus geworden sind.
Hieraus erwuchs in diesem Jahr erstmals ein „Aprilscherz“ (Anlage Foto Aprilscherz) einiger Zeppenfelder Bürger in Form eines Ansitzes, der durch den Heimatverein dekoriert und anschließend zu einem „Ostergruß“ umfunktioniert wurde (Anlage Foto Ostergruß).
Mit dem vorgenannten Engagement bietet der Heimatverein der Bevölkerung ein wechselndes und zugleich besonderes Herausstellungsmerkmal unseres/ihres Wohnortes, der Gemeinde, unserer Heimat. Aufgrund der positiven Resonanz finden sich seit vielen Jahren immer wieder alte und neue ehrenamtliche Mitarbeiter, die mit ihrem Engagement für die Nachhaltigkeit der nicht auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Projekte sorgen.

Da der Heimatverein Zeppenfeld, zur großen Verwunderung des Vorstandes, der einzige Antragsteller war, wurde ihm der Gesamtpreis zugesprochen. Es dürften sicherlich noch zahlreiche Projekte in der Gemeinde Neunkirchen in Arbeit sein, die die Kriterien des Heimatpreises erfüllen würden. Der Vorstand hofft, das seine diesjährige Auszeichnung ein Ansporn für weitere Projektträger ist, im kommenden Jahr einen Antrag zu stellen, sofern die Haushaltslage die erneute Auslobung eines Heimatpreises erlaubt.

Auf die Frage, was stellt der Heimatverein mit dem Preisgeld an, kann schon jetzt geantwortet werden; er gibt es in das Dorf zurück. Der von der Gemeindeverwaltung umfangreich gestaltete Spielplatz “in der kalten Wiese” soll mit zwei “Waldsofas” für die Eltern aufgewertet werden, eine weiteres Waldsofa auf der schönen Aussicht plaziert werden. Des weiteren soll einiges Geld in die Instandsetzung / den Unterhalt der vom Heimatverein betreuten Rastanlagen am Backes und in der Breitenbach gesteckt werden.


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Unser Trecker ist aus der Instandsetzung zurück. Motore-Krämer in Langenhahn nahm sich seiner an, wie sie berichteten, gerade noch rechtzeitig bevor ein Motorschaden eingetreten wäre. Alle drei Zylinder wurden abgedichtet, die Zylinderköpfe mit neuen Ventilen versehen, zwei Kolben und zwei Zylinder sowie zahlreiche Dichtungen ausgetauscht, Kolbenringe wurden ersetzt und manches mehr. Nach zunächst drei Betriebsstunden konnte erfreut festgestellt werden, dass KEIN Motoröl mehr austritt, die Abgase keine bläuliche Färbung mehr haben und sich die Durchzugskraft erhöht hat. Die Firma Motoren-Krämer scheint gut Arbeit geleistet und dem vereinseigenen Porsche weitere Lebensjahre beim Heimatverein ermöglicht zu haben.


Notfallkennzeichnung von Ruhebänken

Der Zeppenfelder Heimatverein erneuerte die Notfallkennzeichnung seiner Ruhebänke.
2003 folgte der Heimatverein der Initiative von Harold Becker, einem  Urgestein des Sauerländer Gebirgsvereins, Ruhebänke mit  Notfallkennzeichnungsnummern zu versehen und brachte an den eigenen  Ruhebänken außerhalb des Ortes in Eigenregie gefertigte Alu-Schildchen  an. Die Größe der Eingravierungen entsprachen den Schriftgrößen der  damals gängigen Handytastaturen, was sich jedoch alsbald als zu klein  erwies. Im Laufe der Jahre sind die Gravuren unleserlich geworden; aus den Handys wurden Smartphones bzw. Kleincomputer, mit denen man auch  telefonieren kann. Seit 2020 übermitteln diese Alleskönner bei Anwahl  der Notrufnummer automatisch den Standort, woraus sich die Frage zur  Notwendigkeit der arbeits-/pflegeaufwendigen Notfallkennzeichnung bzw.  deren Erneuerung ergab. Thomas Tremmel, Amtsleiter für Brand- und  Bevölkerungsschutz, Rettungswesen des Kreis Siegen, gab dazu an, dass die Ortungsmöglichkeiten in Kombination mit den verfügbaren Banknummern  und Wegbeschreibungen eine entscheidende Leistungserweiterung darstellt  und man nicht darauf verzichten wolle.
Vor diesem  Hintergrund und mit dem Gedanken, die Erneuerung der Kennzeichnung mit  weiteren heimatkundlichen Informationen zu verknüpfen, entwickelte der  Vorstand des Heimatvereins die nunmehr angebrachte Beschilderung.
Im oberen Teil befindet sich die bekannte Notfallnummer mit der bei der Leitstelle hinterlegten Banknummer.
Darunter folgt eine Standort und Höhenangabe sowie die jeweilige  Katasterbezeichnung. Nur wenige dürften wissen, dass sie sich gerade in  Benders Schläfe, im Nassauerheck, Auf dem Hundsmorgen oder im  Kaltenseifen befinden.
Wanderer und Geocacher dürften  sich für die Geografischen und UTM-Koordinaten interessieren, wobei eine Ungenauigkeit von einigen Metern verzeiht werden möge.
Eine ungewöhnliche Idee steckt hinter dem aufgedruckten QR-Code, mit dem man auf die jeweilige "Bankseite" der vereinseigenen Homepage geleitet  wird. Hier ist, neben einigen zusätzlichen Informationen, in zahlreichen Fällen die jeweilige Örtlichkeit aus dem Jahr 2004 oder später zusehen  und dürfte im Vergleich zu Heute manches Erstaunen hervor rufen.
Im unteren und letzten Bereich der Beschilderung weisen Richtungspfeile  und Entfernungsangaben auf den nächstgelegenen Ortsrand oder auf  landschaftliche Besonderheiten hin.
Mit der neuen  Beschilderung möchte der Heimatverein nicht nur in Notfällen behilflich sein, sondern insbesondere einen Beitrag zur Heimatkunde leisten. Der finanzielle Aufwand war gering, der zeitliche wird verschwiegen, um gern gesehene Nachahmer nicht zu verschrecken.


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Dem Wunsch aus der Bevölkerung folgend wurde zu Ostern hin die Försterin im Hochsitz in den Urlaub geschickt. An ihrer Stelle nahm ein Osterhase nebst Gefolge seine Arbeit auf und wünscht den Vorbeieilenden “Frohe Ostern” und bleibt gesund!....


Halali in Zeppenfeld
Die erste Schicht übernahm eine Frau

Seit dem 1. April geht man in Zeppenfeld neue Wege, um der heimischen Wildschweinplage Herr zu werden. Mitten im Ort und im Verkehrskreisel wurde ein Ansitz aufgestellt, der Tag und Nacht rund um die Uhr besetzt ist. Hauptbeobachtungsrichtung ist der Rassberg, von wo vermehrt zahlreiche Wildschweine bis runter zum Friedhof für Verwüstungen gesorgt haben. Bald dürfte es öfters durch Hellerthal schallen: “Ein Horrido, ein Horrido, ein Waidmannsheil”.
Die erste Schicht übernahm eine Heimatfreundin!

Vor einigen Wochen haben die in Zeppenfeld wohnhaften "Nüngrier Jonge" um Michel Schmidt beim Feierabendbier die Idee geboren, in Zusammenhang mit der hiesigen Wildschweinplage einen April-Scherz in der nun gezeigten Form auf die Beine stellen zu wollen. Mit dieser Idee sind sie auf den Heimatverein zugekommen, da dieser bekanntlich seit vielen Jahren den Verkehrskreisel pflegt und dort zuletzt wieder mit der "Weihnachtsdeko" für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Deren Begeisterung stieß mein HVZ auf nahrhaften Boden und die Idee gewann schnell an Dynamik. Am Vorabend zum 1. April stellten die “Nüngrier Jonge” mit schwerem Gerät den in Eigenregie gebauten Ansitz in den Kreisel, der anschließend vom Heimatverein mit einer Försterin klischeegerecht besetzt wurde.
Aus der ungeahnt überwältigenden und fast ausschließlich positiven Reaktion der Bevölkerung heraus, nämlich dass es trotz Corona doch noch was zu Lachen gibt, wurde der Vorschlag gemacht, aus dem üblicherweise nur kurzweiligen Aprilscherz eine österliche Dekoration machen zu wollen, bis dass an dieser Stelle der Maibaum seinen gewohnten Stammplatz einnehmen soll.

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am 29.11.2020  aktualisiert.