Vereinsheim 2013

Aktuelles aus der jüngsten Vergangenheit

Vereinsheim 2013
Hecken und Baumbeschnitt am Dorfplatz
Banklattentausch am Denkmalsplatz

Der Monat Juli begann mit Landschaftspflege. Günrher und Werner waren im Verkehrskreisel und anschließend auf dem Dorfplatz im Einsatz, um Unkraut zu entfernen und die Spitzen von Hecken und Bäume zurück zu schneiden. Eine Ruhebank am Denkmalsplatz wurde repariert, bei einer weiteren Bank auf der Eierecke wurden morsche Latten ausgetauscht.

Anstrich neuer Banklatten für die Eierecke

Heimatpreis 2

Dem Heimatverein Zeppenfeld e.V. wurde von der Gemeinde Neunkirchen für das langjährige Engagement, der Bevölkerung ein besonderes Identifikationsmerkmal zu ihrer Heimat zu bieten, der Heimatpreis 2.0 verliehen.

Das in nachfolgender Bewerbung aufgeführte Engagement rund um den Verkehrskreisel überzeugte die Jury.

Eines der vielen Projekte, mit dem sich der Heimatverein Zeppenfeld e.V. zur Attraktivität des Ortes und zum Heimatgefühl seiner Bewohner, der Bewohner des Freien Grundes und der Durchreisenden engagiert, ist nach wie vor die Pflege und Betreuung des Verkehrskreisels.
Seit Übernahme der Pflege des Verkehrskreisels im Jahr 2011 wird den Bürgerinnen und Bürger ein der Jahreszeit entsprechenden wechselndes und doch stets gepflegtes Erscheinungsbild präsentiert (Anlage Foto Verkehrskreisel). Überwiegend mehrjährige und somit pflegearme Stauten sorgen für einen kontinuierlichen Farbwechsel, einzelne hochstämmige und großblättrige Pflanzen dienen als Hingucker in der warmen Jahreszeit.
Zum Mai eines jeden Jahres wird der Verkehrskreisel zum Standort eines Maibaums (Anlage Foto „Maibäumchen“ 2020) und damit zum sichtbaren Zeichen eines jahrhundert alten, hier mehr oder weniger gelebten Brauchtums.
Bei besonders vielen Bürgerinnen und Bürger sorgt jedoch die Gestaltung des Verkehrskreisels in der Adventszeit für ein nachhaltiges und zugleich erlebbares sowie vorzeigbares Heimatgefühl. Denn der Heimatverein stellt einen prächtigen Weihnachtsbaum (Anlage Foto Weihnachtsbaum) auf, der mit seinem eigenwilligen leuchtenden Erscheinungsbild von einem ebensolchen Adventskranz umrahmt wird. Hierzu flankierend bzw. schon seit 2000 wird der weithin sichtbare Weihnachtsstern (Anlage Foto Weihnachtsstern) auf dem Denkmal aufgestellt. (Letzteres wurde 2015/2016 unter Leitung des Heimatvereins aufwändig instand gesetzt).

Von beiden Ortseingängen mit seinen geschmückten Ortstafeln (Anlage Foto Ortseingangstafel) ausgehend wird an exponierten Stellen nicht nur ein Aushängeschild des Ortes Zeppenfeld, sondern auch zum positiven Erscheinungsbild der Großgemeinde Neunkirchen beigetragen.
Die geäußerte Resonanz aus der Bevölkerung bestätigt die eigene Identifikation mit dem Engagement des Heimatvereins und dass die vorgenannten Einzelmaßnahmen zum positiven Lebensgefühl der Bevölkerung und zum Vorbild über die Dorf-/Gemeindegrenzen hinaus geworden sind.
Hieraus erwuchs in diesem Jahr erstmals ein „Aprilscherz“ (Anlage Foto Aprilscherz) einiger Zeppenfelder Bürger in Form eines Ansitzes, der durch den Heimatverein dekoriert und anschließend zu einem „Ostergruß“ umfunktioniert wurde (Anlage Foto Ostergruß).
Mit dem vorgenannten Engagement bietet der Heimatverein der Bevölkerung ein wechselndes und zugleich besonderes Herausstellungsmerkmal unseres/ihres Wohnortes, der Gemeinde, unserer Heimat. Aufgrund der positiven Resonanz finden sich seit vielen Jahren immer wieder alte und neue ehrenamtliche Mitarbeiter, die mit ihrem Engagement für die Nachhaltigkeit der nicht auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Projekte sorgen.

Da der Heimatverein Zeppenfeld, zur großen Verwunderung des Vorstandes, der einzige Antragsteller war, wurde ihm der Gesamtpreis zugesprochen. Es dürften sicherlich noch zahlreiche Projekte in der Gemeinde Neunkirchen in Arbeit sein, die die Kriterien des Heimatpreises erfüllen würden. Der Vorstand hofft, das seine diesjährige Auszeichnung ein Ansporn für weitere Projektträger ist, im kommenden Jahr einen Antrag zu stellen, sofern die Haushaltslage die erneute Auslobung eines Heimatpreises erlaubt.

Auf die Frage, was stellt der Heimatverein mit dem Preisgeld an, kann schon jetzt geantwortet werden; er gibt es in das Dorf zurück. Der von der Gemeindeverwaltung umfangreich gestaltete Spielplatz “in der kalten Wiese” soll mit zwei “Waldsofas” für die Eltern aufgewertet werden, eine weiteres Waldsofa auf der schönen Aussicht plaziert werden. Des weiteren soll einiges Geld in die Instandsetzung / den Unterhalt der vom Heimatverein betreuten Rastanlagen am Backes und in der Breitenbach gesteckt werden.


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Das Becken vom Brunnen in der Rastanlage in der Breitenbach war undicht geworden. Daher wurden einige Abdichtungsfugen erneuert.


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Unser Trecker ist aus der Instandsetzung zurück. Motore-Krämer in Langenhahn nahm sich seiner an, wie sie berichteten, gerade noch rechtzeitig bevor ein Motorschaden eingetreten wäre. Alle drei Zylinder wurden abgedichtet, die Zylinderköpfe mit neuen Ventilen versehen, zwei Kolben und zwei Zylinder sowie zahlreiche Dichtungen ausgetauscht, Kolbenringe wurden ersetzt und manches mehr. Nach zunächst drei Betriebsstunden konnte erfreut festgestellt werden, dass KEIN Motoröl mehr austritt, die Abgase keine bläuliche Färbung mehr haben und sich die Durchzugskraft erhöht hat. Die Firma Motoren-Krämer scheint gut Arbeit geleistet und dem vereinseigenen Porsche weitere Lebensjahre beim Heimatverein ermöglicht zu haben.


Verkehrskreiselbepflanzung blüht auf

Aufgrund der Coran-Pandemie und damit verbundenen Auflagen und Einschränkungen ist das Vereinsleben derzeit ziemlich runter gefahren.
Dennoch finden sich einige Heimatfreunde, um den Verkehrskreisel zu pflegen und die Blumenkästen an den Ortseingangstafeln und der Hellerbrücke mit Wasser zu versorgen. Der Dorfbrunnen wurde gewartet. Elf Mülleimer wurden unregelmäßig geleert und vier Hundkottütenspender mit Tüten versorgt. Der Infostand auf der Eierecke wurde kontinuierlich mir von der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellten Info-Material versorgt. Der vereinseigene Trecker befindet sich zur Instandsetzung bei Motoren-Krämer in Langenhahn


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Die Heimatfreunde Günther und Werner waren u.a. im Kreisel im Einsatz. Das Unkraut wurde entfernt und zahlreiche Sommerpflanzen gesetzt, die in den nächsten Wochen/Monaten dem Erscheinungsbild farbliche Akzente geben werden.

Darüber hinaus wurden an den beiden Ortseingangstafeln und an der Hellerbrücke insgesamt 12 Blumenkästen mit Geranien aufgehängt.


Rastanlage in der Breitenbach

Nachdem ein Heimatfreund alle vereinseigenen Gerätschaften gewartet bzw. repariert hatte, fanden sich drei weitere Heimatfreunde, um in gebührendem Abstand die Rastanlagen am Backes und in der Breitenbach zu pflegen. Kaum fertig, wurde die aufgeräumte Anlage von Wanderen zum verweilen genutzt.

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Notfallkennzeichnung von Ruhebänken

Der Zeppenfelder Heimatverein erneuerte die Notfallkennzeichnung seiner Ruhebänke.
2003 folgte der Heimatverein der Initiative von Harold Becker, einem  Urgestein des Sauerländer Gebirgsvereins, Ruhebänke mit  Notfallkennzeichnungsnummern zu versehen und brachte an den eigenen  Ruhebänken außerhalb des Ortes in Eigenregie gefertigte Alu-Schildchen  an. Die Größe der Eingravierungen entsprachen den Schriftgrößen der  damals gängigen Handytastaturen, was sich jedoch alsbald als zu klein  erwies. Im Laufe der Jahre sind die Gravuren unleserlich geworden; aus den Handys wurden Smartphones bzw. Kleincomputer, mit denen man auch  telefonieren kann. Seit 2020 übermitteln diese Alleskönner bei Anwahl  der Notrufnummer automatisch den Standort, woraus sich die Frage zur  Notwendigkeit der arbeits-/pflegeaufwendigen Notfallkennzeichnung bzw.  deren Erneuerung ergab. Thomas Tremmel, Amtsleiter für Brand- und  Bevölkerungsschutz, Rettungswesen des Kreis Siegen, gab dazu an, dass die Ortungsmöglichkeiten in Kombination mit den verfügbaren Banknummern  und Wegbeschreibungen eine entscheidende Leistungserweiterung darstellt  und man nicht darauf verzichten wolle.
Vor diesem  Hintergrund und mit dem Gedanken, die Erneuerung der Kennzeichnung mit  weiteren heimatkundlichen Informationen zu verknüpfen, entwickelte der  Vorstand des Heimatvereins die nunmehr angebrachte Beschilderung.
Im oberen Teil befindet sich die bekannte Notfallnummer mit der bei der Leitstelle hinterlegten Banknummer.
Darunter folgt eine Standort und Höhenangabe sowie die jeweilige  Katasterbezeichnung. Nur wenige dürften wissen, dass sie sich gerade in  Benders Schläfe, im Nassauerheck, Auf dem Hundsmorgen oder im  Kaltenseifen befinden.
Wanderer und Geocacher dürften  sich für die Geografischen und UTM-Koordinaten interessieren, wobei eine Ungenauigkeit von einigen Metern verzeiht werden möge.
Eine ungewöhnliche Idee steckt hinter dem aufgedruckten QR-Code, mit dem man auf die jeweilige "Bankseite" der vereinseigenen Homepage geleitet  wird. Hier ist, neben einigen zusätzlichen Informationen, in zahlreichen Fällen die jeweilige Örtlichkeit aus dem Jahr 2004 oder später zusehen  und dürfte im Vergleich zu Heute manches Erstaunen hervor rufen.
Im unteren und letzten Bereich der Beschilderung weisen Richtungspfeile  und Entfernungsangaben auf den nächstgelegenen Ortsrand oder auf  landschaftliche Besonderheiten hin.
Mit der neuen  Beschilderung möchte der Heimatverein nicht nur in Notfällen behilflich sein, sondern insbesondere einen Beitrag zur Heimatkunde leisten. Der finanzielle Aufwand war gering, der zeitliche wird verschwiegen, um gern gesehene Nachahmer nicht zu verschrecken.


29042020-011
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In diesem Jahr konnte Corona bedingt nur ein “Maibäumchen” im Verkehrskreisel aufgestellt werden. Höhe und Schwere der Birke entsprachen der Kraft und Geschicklichkeit, die zwei Männer aufzubringen vermochten. Ohne der sonst üblichen Mitwirkung von zahlreichen Angehörigen der Feuerwehr und des Heimatvereins wurde der Baum bereits am Abend des 29. April aufgestellt. Selbst auf das obligatorische Feierabendbier wurde verzichtet. Dennoch hofft der Heimatverein, mit diesem Beitrag in dieser schweren Zeit auf den Wonnemonat Mai hinweisen zu können.

 


25042020-013

Mit den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen waren mehrere Heimatfreunde allein oder zu zweit unterwegs, um sich der gewohnten Landschaftspflege anzunehmen. Vierzehn Mülleimer wurden geleert, Hundekottütenspender nachgefüllt, und zahlreiche Ruhebänke frei geschnitten.
In dieser ungewöhnlichen Zeit sind viel mehr Menschen in den Wäldern unterwegs und nutzen die die Ruhebänke und Rastanlagen zu verweilen. Mit dem gewohnten Aufwand sind die Heimatfreunde bemüht, selbige in einen halbwegs ordentlichen Zustand zu halten.


19042020-001

Nachdem in der Nacht vom 18. auf 19. April dem Hasen das Fell über die Ohren gezogen und die Halterungen im Ansitz zerstört wurden, wurde die Osterdeko entfernt. Das Fell/Kostüm fand sich später im Nachbarort in einem Treppengeländer hängend.
“Eine Kommentierung dieses “Scherzes” erfolgt an dieser Stelle nicht”.

Zwei Heimatfreund waren spontan unterwegs, um einige Ruhebänke auszubessern. Der Witterungseinfluß setzt diesen stets zu, so dass ab und an einige Latten ausgetauscht werden müssen.

18042020-008

Rastanlage in der Breitenbach
Rastanlage am Backes

Alleine oder zu Zweit waren Heimatfreunde unterwegs, um den Verkehrskreisel und die Rastanlagen am Backes und in der Breitenbach zu pflegen. In Zeiten von Corona und sonnigen Wetter ist ein reger Besuch zu erwarten und die Anlagen sollten sich in einem guten Zustand zeigen.


09042020-002
09042020-003

Dem Wunsch aus der Bevölkerung folgend wurde zu Ostern hin die Försterin im Hochsitz in den Urlaub geschickt. An ihrer Stelle nahm ein Osterhase nebst Gefolge seine Arbeit auf und wünscht den Vorbeieilenden “Frohe Ostern” und bleibt gesund!....


Halali in Zeppenfeld
Die erste Schicht übernahm eine Frau

Seit dem 1. April geht man in Zeppenfeld neue Wege, um der heimischen Wildschweinplage Herr zu werden. Mitten im Ort und im Verkehrskreisel wurde ein Ansitz aufgestellt, der Tag und Nacht rund um die Uhr besetzt ist. Hauptbeobachtungsrichtung ist der Rassberg, von wo vermehrt zahlreiche Wildschweine bis runter zum Friedhof für Verwüstungen gesorgt haben. Bald dürfte es öfters durch Hellerthal schallen: “Ein Horrido, ein Horrido, ein Waidmannsheil”.
Die erste Schicht übernahm eine Heimatfreundin!

Vor einigen Wochen haben die in Zeppenfeld wohnhaften "Nüngrier Jonge" um Michel Schmidt beim Feierabendbier die Idee geboren, in Zusammenhang mit der hiesigen Wildschweinplage einen April-Scherz in der nun gezeigten Form auf die Beine stellen zu wollen. Mit dieser Idee sind sie auf den Heimatverein zugekommen, da dieser bekanntlich seit vielen Jahren den Verkehrskreisel pflegt und dort zuletzt wieder mit der "Weihnachtsdeko" für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Deren Begeisterung stieß mein HVZ auf nahrhaften Boden und die Idee gewann schnell an Dynamik. Am Vorabend zum 1. April stellten die “Nüngrier Jonge” mit schwerem Gerät den in Eigenregie gebauten Ansitz in den Kreisel, der anschließend vom Heimatverein mit einer Försterin klischeegerecht besetzt wurde.
Aus der ungeahnt überwältigenden und fast ausschließlich positiven Reaktion der Bevölkerung heraus, nämlich dass es trotz Corona doch noch was zu Lachen gibt, wurde der Vorschlag gemacht, aus dem üblicherweise nur kurzweiligen Aprilscherz eine österliche Dekoration machen zu wollen, bis dass an dieser Stelle der Maibaum seinen gewohnten Stammplatz einnehmen soll.

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Diese Seite wurde zuletzt
am 03.07.2020  aktualisiert.